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Knochenaufbau bei Implantaten

Knochenregeneration durch Einbringen von Eigenblut-Plasma.Knochenregeneration durch Einbringen von Eigenblut-Plasma.

Was versteht
man unter Knochenaufbau?

Inhalt

Darunter versteht man jene Behandlungsmaßnahmen des Zahnarztes oder des Kieferchirurgen, die eine Wiederherstellung der ursprünglichen Kieferform zum Ziel haben. Im Laufe der vergangenen Jahre sind dafür unterschiedliche Therapien und Materialien entwickelt worden. Grundsätzlich unterscheidet man bei den zur Anwendung kommenden Materialien zwischen solchen künstlicher, tierischer oder menschlicher Herkunft. Bei den künstlichen Materialien hat sich zum Beispiel TCP (Tricalciumphosphat) bei bestimmten Indikationen bewährt. Bei den tierischen Materialien ist es denaturierter, poröser Rinderknochen. Am sichersten und am schnellsten in der Verheilung ist nach wie vor eigene transplantierter Knochen des Patienten.

Welches Material für den jeweiligen Eingriff das richtige ist, entscheiden wir nach Absprache mit unseren Patienten individuell. Ausschließliche Empfehlungen sind nicht angebracht. Beim Aufbau des seitlichen Oberkiefers in die Kieferhöhle hinein hat sich zum Beispiel denaturierter Rinderknochen vielfach bewährt.  Die Verbreiterung oder Erhöhung eines Kieferknochens über größere Areale wird vorzugsweise mit eigenem Knochen vorgenommen. Diesen entnehmen wir mit Ultraschalltechnik an einer anderen Stelle des Kiefers. Nur in Fällen sehr starken Knochenschwundes ist eine Entnahme aus dem Beckenkamm erforderlich.

Die Vorteile bei der Verwendung des patienteneigenen Knochens sind eine schnelle und weit gehend sichere Einheilung. Abstoßungsreaktionen sind kaum zu erwarten. Der Nachteil der Eigenknochenentnahme ist die zweite Operationswunde, die während der Verheilungszeit zusätzliche Unannehmlichkeiten verursachen kann.
Fremdmaterial künstlicher oder tierischer Herkunft gibt es überwiegend in kristalliner Pulverform. Auf den Knochen aufgetragen, soll es sich innerhalb von Monaten zu einer festen Substanz einheilen. Knochenersatzmaterial erspart die zweite Wunde, braucht aber länger für die Einheilung und ist oft mit einer erhöhten Komplikationsrate verbunden.

Um eine möglichst schnelle Verheilung zu fördern, isolieren wir zusätzlich Wachstumsfaktoren aus dem Blut des Patienten. Diese Faktoren werden dem aufgebauten Knochen hinzugefügt.

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Copyright (c) 2009 Hannover, Zahnklinik PODBI344 - Was versteht man unter Kieferknochenaufbau?