WEB Forum

Knochenaufbau bei Implantaten

Unterkiefer bei geschwundenen KieferknochenUnterkiefer bei geschwundenen Kieferknochen
Unterkiefer mit KnochenaufbauUnterkiefer mit Knochenaufbau

Knochenaufbau für Implantate

Inhalt

Feste Zähne sind der Wunsch vieler, vielleicht der meisten unserer Patienten. Implantate als Ersatz verloren gegangener Zähne können dabei ein Weg sein, den Zahn der Zeit zurückzudrehen.  Sie kommen der Natur oft am nächsten weil Implantate die Zahnwurzel durch eine künstliche Wurzel aus Titan ersetzen.

Allerdings brauchen Implantate einen ausreichende Menge Kieferknochen, um fest verankert zu sein. Genau an diesem Punkt beginnt für die überwiegende Zahl interessierter Patienten die Problematik, wenn sie nicht mehr über den in Höhe und Breite erforderlichen Kieferknochen verfügen.

Warum kommt es zum Knochenschwund?

Die Ursachen des Knochenschwundes sind vielschichtig. Eine Veränderung des komplizierten Knochenstoffwechsels, bei der auf der einen Seite mehr Knochen abgebaut wird, als auf der anderen Seite aufgebaut werden kann ist häufig schuld an der Misere. Aber auch hormonelle Umstellungen, Lebensgewohnheiten, wie das Rauchen und altersbedingte Veränderungen können zum Schwund beitragen.

Vielen Patienten unbekannt ist die so genannte Inaktivitätsatrophie. Hierunter versteht man den fortschreitenden Knochenschwund nach der Entfernung eines Zahnes.

Als Hauptursache wird jedoch nach heutigem Wissenstand die durch Bakterien verursachte Infektion des Kieferknochens:   Pathogene (Krankheit verursachende) Bakterien provozieren eine Immunreaktion des Körpers, die mit einen massiven Knochenschwund nach sich zieht. Das Trügerische daran ist, dass diese Form des Knochenschwundes meist schmerzfrei oder schmerzarm verläuft. Der Betroffene merkt es erst, wenn der Prozess schon weit fortgeschritten ist.

Weiter zu: Was versteht man unter Kieferknochenaufbau?


Copyright (c) 2009 Hannover, Zahnklinik PODBI344 - Knochenaufbau für Implantate