Knochenschwund entsteht auch durch Parodontitis (Zahnfleischentzündungen)
Knochenschwund nach langer Zahnlosigkeit
Das Hauptproblem, das dem Wunsch eines Implantat getragenen Zahnersatzes im Wege stehen kann, ist der eingetretene Knochenschwund. Nach dem Entfernen natürlicher Zähne kommt es in den allermeisten Fällen in wenigen Monaten zu einem deutlichen Schwund des Kieferknochens. Nach einigen Jahren sind manchmal nur noch 20% oder weniger von der ursprünglichen Knochenhöhe und –breite vorhanden.
Auch unbehandelte Infektionen in Folge einer Parodontitis (Zahnfleischentzündung) oder erkrankter Zähne führen oftmals zu einem Verlust an Knochengewebe. Leider regeneriert der einmal verloren gegangene Kieferknochen auch nach dem Entfernen der Entzündungsursache nur unvollstänig. Meist bleibt ein deuticher Knochendefekt, der korrigiert werden muss, um den langfristigen Halt eines Implantates zu gewährleisten. Ist der Knochenschwund noch dezent, kann ein Knochenaufbau gleichzeitig mit der Implantation erfolgen. Bei schwerem Knochenschwund ist zunächst ein separater Knochenaufbau anzuraten, die Zahnimplantation findet dann ca. 4 Monate später statt. Trotz aller Erfolge beim Aufbau des Kieferknochens handelt es sich um eine zusätzliche Behandlugsmaßnahme, die entsprechend auch zusätzliche Komplikationsrisiken mit sich bringt. Deshalb gilt: die rechtzeitige Implantation vermeidet einen umfangreichen Knochenaufbau.
Copyright (c) 2009 Hannover, Zahnklinik PODBI344 - Knochenschwund